Die Antike


Die Ägypter (3000 v. Chr.)

 

Die ägyptische Kleidung, diente hauptsächlich der sozialen Unterscheidung. Frauen der Oberschicht trugen komplizierte weiße Kleidung; bodenlange, eng anliegende, plissierte Kleider, wobei die Brust frei blieb. Reichtum und Adel wurde auch durch motivreichen Schmuck betont, sowie Amulette, Pektorale oder Diademe.

Männer aller Schichten trugen einen Lendenschurz, der unterschiedlich drapiert wurde. Ägypter der oberen Schicht, ergänzten zum Lendenschurz eine Tunika und Diener gingen teilweise sogar fast nackt. Es gab auch die so genannte Arbeits- oder Dienstkleidung, wodurch der Träger seinen Beruf preis gab. Nur die hoch geachteten Bediensteten der Hochadligen pflegten die Kleidung und den Schmuck, da das morgendliche Anlegen der Kleidung und Schmuck, Teil der gottgefälligen Rituale war.

 

Die Griechen (470 – 300 v. Chr.)

 

Die Kleidung der Griechen war für beide Geschlechter sehr ähnlich, variiert nur durch den Faltenwurf. Die Gewänder bestanden aus Stoffrechtecken, die um den Körper drapiert wurden. Nach dem Perserkrieg hieß das Unterkleid „ Chiton“ und war meistens in Weiß gehalten.
Frauen trugen hochgesteckte Haare, die Männer kurz geschnittene und ab dem 5. Jahrhundert so gut wie keine Bärte mehr. Als Fußbekleidung dienten Sandalen und Stiefel.

 

Die Römer ( 300 – 350 v. Chr.)

 

Männer und Frauen trugen ärmellose oder kurzärmlige, bis zum Knie reichende Tunika, die aus weißem Wollstoff gefertigt wurden. Sie wurde ebenfalls, wie die Gewänder der Griechen in Falten gelegt und um den Körper gewickelt. In der Öffentlichkeit trug man sie mit einem Gürtel und zu Hause offen.
Über der Tunika trugen Frauen eine „Palla“ oder auch „Stola“ und Männer eine „Toga“. Die „Toga“ war ein üppiges und repräsentatives Kleidungsstück, welches zum Zeichen sozialer Abgrenzung diente.
Die Toga hing von der linken Schulter vorne auf die Füße herab, das andere Ende wurde über den Rücken unter der rechten Achsel hindurchgeführt und wieder über die linke Schulter zurückgeworfen.